Lackieren der Wicklungen

Für Anfänger empfehle ich einen Einkomponentenlack. Der Fortgeschrittene Rutenbauer kann sich an einen Zweikomponentenlack heranwagen. Unbedingt Anweisung des Herstellers beachten. Wir lackieren gleichmäßig und dünn wenige Millimeter über die Bindung. Dazu nehmen wir einen guten Pinsel oder einen Stahlstift. Mit etwas Temperatur können wir den Lack noch besser verteilen.


Eine kurze Beschreibung zu den nachstehenden Bilder:
Bei einem zweikomponentigen Lack vermengt man von beiden Komponennten die selbe Menge.
Beide Komponennten in einen sauberen Becher geben und danach solange verrühren bis der Lack eine ordentliche Durchmischung erfahren hat und wieder klar wird.
Danach trägt man den Lack auf beiden Abschlüssen der Wicklung auf, sodass eine sauber Kanten entstehen. Als nächste füllt man die gesamte Wicklung mit Lack auf. Danach mit dem Feuerzeug kurz erwärmen damit die eingeschlossenen Luftblasen entweichen. Diesen Vorgang wiederholt man bei jeder Wicklung. Zum Schluß spannen wir die lackierte Rute in eine Trockenmaschine, die sehr günstig bei mir erworben werden kann, ein
1lackspritze 2becher 3ruehren
4lackieren kante 5lackieren voll 6feuerzeug
7zuviel lack 8fertig lackiert 9motor

Die Rute wird nun solange gedreht bis der Lack nicht mehr verläuft. Das können je nach Lack einige Stunden sein.

Und nun viel Spaß mit der Selbstgebauten!!